banner



Ina Paule Klink Nikolai Kinski Getrennt

Nikolai Kinski (Berlin Film Festival 2013)

Nanhoï Nikolai Kinski (* 30. Juli 1976 in Paris) ist ein Schauspieler mit französischer und Usa-amerikanischer Staatsbürgerschaft, der in Berlin lebt. Bis zu seiner späten Einbürgerung in den U.s.a. trug er den Geburtsnamen seines Vaters, Nakszynski. Seine Eltern sind das aus Vietnam stammende Model Minhoï Geneviève Loanic und der deutsche Schauspieler Klaus Kinski, seine Halbschwestern sind Nastassja Kinski und Pola Kinski.

Leben und Wirken [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nikolai Kinskis Mutter ist ein französisches Model vietnamesischer Herkunft. Seine Eltern lernten sich 1969 in Rom kennen. Nach dem Umzug nach Paris, wo Nikolai zur Welt kam, heirateten sie 1971. 1979 ließen sie sich scheiden. Mutter und Sohn reisten zunächst durch die Welt und ließen sich 1981 beim neuen Lebensgefährten der Complain in Lagunitas-Forest Knolls, Kalifornien, nieder. Kurz darauf zog auch Klaus Kinski dorthin, um in der Nähe seines Sohnes sein zu können.

Als Elfjähriger kam Nikolai mit der Schauspielerei in Berührung, als er 1987 an der Seite seines Vaters und dessen damaliger Lebensgefährtin Debora Caprioglio in Klaus Kinskis letztem Moving picture Kinski Paganini als Filmsohn mitwirkte. 1994 zog Nikolai nach Los Angeles, um Schauspiel an der UCLA zu studieren. Das Studium schloss er 1998 mit einem Bachelor in Acting ab. 2000 begann er, in New York am Theater zu arbeiten, und debütierte in der Rolle des Nosferatu.

Im Herbst 2001 unternahm Nikolai Kinski eine erste Reise in die deutsche Heimat seines Vaters. Zwei Jahre später übersiedelte er nach Berlin und lernte Deutsch. In der Folgezeit wirkte er in deutschen Fernsehproduktionen und in internationalen Kinofilmen mit.

Im Jahr 2006 trug Nikolai Kinski im Rahmen der Frankfurter Buchmesse erstmals einige von Klaus Kinskis Gedichten öffentlich vor. Mit der Textzusammenstellung Kinski spricht Kinski: Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen kehrte er auf die Bühne zurück. 2009 war Nikolai Kinski in der Rolle des Arndt von Bohlen und Halbach in dem Fernsehdreiteiler Krupp – Eine deutsche Familie zu sehen. Er spielt außerdem die Hauptrolle in dem Kinofilm Dice zwei Leben des Daniel Shore von Michael Dreher, der auf den Hofer Filmtagen 2009 seine Uraufführung hatte.

Kinski trat 2009 in einem von Carola Schmidt und Claudia Rohrmoser konzipierten Musikvideo der Gruppe MIA. für eine Remix-Version des Titels mein Freund auf.

Er präsentierte 2014 die interaktive dokumentarische Webserie netwars, dice sich mit einem möglichen Cyberkrieg auseinandersetzt.

Nikolai Kinski war ab 2003[1] Lebensgefährte der deutschen Schauspielerin und Sängerin Ina Paule Klink. 2020 wurde ihre Trennung bekannt.[2]

Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Kinski Paganini
  • 1994: Jamila
  • 2000: Recessions (Kurzfilm)
  • 2000: Westward Declension
  • 2001: Tortilla Soup – Dice Würze des Lebens (Tortilla Soup)
  • 2002: Never Go Outta the Boat
  • 2002: Der Teufel der sich Gott nannte (The Devil Who Called Himself God)
  • 2003: Dirty Sky
  • 2003: Connecting Dots
  • 2004: Untreu (Fernsehfilm)
  • 2005: Tatort: Rache-Engel
  • 2005: Kein Himmel über Afrika (Fernsehfilm)
  • 2005: Lemniskate (Kurzfilm)
  • 2006: Rohtenburg
  • 2006: Klimt
  • 2006: Æon Flux
  • 2006: Nichts geht mehr (Kurzfilm)
  • 2006: Fay Grim
  • 2008: Giganten (Fernsehserie, Folge Humboldt - Ruf der grünen Hölle)
  • 2008: The Secret Adventures of the Projectionist (Kurzfilm)
  • 2009: Krupp – Eine deutsche Familie (Fernsehdreiteiler)
  • 2009: Die Gräfin
  • 2009: Die zwei Leben des Daniel Shore
  • 2009: SOKO Donau – Böser Zauber
  • 2009: Planet (Kurzfilm)
  • 2010: Laconia (Fernsehzweiteiler)
  • 2010: Kalter Hund (Kurzfilm)
  • 2011: SOKO Stuttgart – Das Todesfagott
  • 2012: Kommissar Stolberg – Tödliches Netz
  • 2012: Ihr Name state of war Maria (Maria di Nazaret) (Fernsehzweiteiler)
  • 2012: Belle de Lyon (Kurzfilm)
  • 2012: Alex (Kurzfilm)
  • 2012: Einsatz in Hamburg – Mord an Bord
  • 2013: Die Frau hinter der Wand
  • 2014: Yves Saint Laurent
  • 2014: Küstenwache – Ehlers große Entscheidung
  • 2014: Dice Innere Zone
  • 2014: Götz von Berlichingen
  • 2014: Neben der Spur – Adrenalin
  • 2014: Binny und der Geist – Der Kunstraub
  • 2015: Die Himmelsleiter (Fernsehzweiteiler)
  • 2015: 1915
  • 2015: Point Break
  • 2016: The Loner
  • 2017: Axolotl Overkill
  • 2017: The Yellow Birds
  • 2017: Nord Nord Mord – Clüver und die wilde Nacht
  • 2017: SOKO Stuttgart – Viel Liebe
  • 2017: Wilsberg – Alle Jahre wieder
  • 2018: Tatort – Mord Ex Machina
  • 2018: Helen Dorn – Schatten der Vergangenheit
  • 2018: Ein Sommer in Vietnam
  • 2018: Der Mordanschlag (Fernsehzweiteiler)
  • 2018: Berlin Station (Fernsehserie)
  • 2019: Dead End (ZDF-Serie)
  • 2019: Traumfabrik
  • 2020: Barbaren (Fernsehserie)
  • 2021: Nord Nord Mord — Sievers und der schönste Tag
  • 2021: Tatort - Rhythm and Love
  • 2021: Plan A

Theaterrollen [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Arthur Schnitzler – Der einsame Weg, Schauspielhaus Bochum
  • 2008: Luigi Pirandello – Nackt, St. Pauli Theater, Regie: Peter Zadek

Auszeichnungen [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Romy 2006: Gewinner des Publikumspreises in der Kategorie Beliebtester männlicher Shootingstar

Diskografie [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Selbstbezichtigung (Nikolai Kinski und Mieze Katz sprechen Peter Handke, 2005)
  • Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen (Nikolai Kinski spricht Gedichte seines Vaters Klaus Kinski, 2007)

Weblinks [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nikolai Kinski in der Cyberspace Movie Database (englisch)
  • Nikolai Kinski bei filmportal.de
  • Nikolai Kinski bei castupload.com
  • Offizielle Website von Nikolai Kinski
  • Agenturprofil bei der Agentur Spielkind, abgerufen am 28. Juli 2020
  • Christine Dössel: Kinski kann nicht sterben Porträt in der Süddeutschen Zeitung, 17. Dezember 2008

Einzelnachweise [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Claudia Löwe: Ina Paule Klink privat: And then lebt der "Wilsberg"-Star mit Freund und Pferd abseits der Telly-Kamera. news.de, 3. Juni 2020, abgerufen am 22. November 2020.
  2. Joachim Schmitz: Wie Ina Paule Klink ihr Leben verändert. In: Lingener Tagespost. eleven. Juni 2020.

Source: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolai_Kinski

Posted by: alejoroce1967.blogspot.com

0 Response to "Ina Paule Klink Nikolai Kinski Getrennt"

Post a Comment

Iklan Atas Artikel

Iklan Tengah Artikel 1

Iklan Tengah Artikel 2

Iklan Bawah Artikel